Aktuelles & Termine



Alle Termine 2026:

Verbands-Jugendsuche (VJP): 21.03.2026, 8:00 Uhr

Wasserübungstag: 08.08.2026

Zuchtschau: 15.08.2026, 11:00 Uhr

Herbstzuchtprüfung (HZP): 26.09.2026, 7:30 Uhr

Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) mit Übernachtfährte: 17./18.10.2026, 8:00 Uhr

 

Wasserübungstag

Termin: 08.08.2026

Anmeldungen mit Angabe der Telefonnummer per Mail an: [email protected]

Weitere Angaben folgen.

 

Verbands-Herbstzuchtprüfung (HZP) m. I. E. o. Hasenspur

Termin: Samstag, 26.09.2026, Beginn 7:30 Uhr mit Abgabe der Papiere (Klönabend am 25.09.2026 ab ca. 19:00 Uhr)

Ort: Reviere Moormerland, max. 20 Hunde werden zugelassen. Nennungen nach Reihenfolge des Posteingangs!

Nennschluss: 29.August 2026

HZP Nenngeld: 150 € Mitglieder/ 170 € Nichtmitglieder zuzüglich Kosten f. lebende Ente

Suchenlokal: Landhaus Oltmanns Neermoor GmbH, Wankelstrasse 2-4, 26802 Moormerland, [email protected],

Tel. 0 49 54 / 9 4050 www.landhaus-oltmanns.de

 

Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) mit Übernachtfährte

Termin: 17./18.10.2026, Beginn 8:00 Uhr mit Abgabe der Papiere (Klönabend am 16.10.2026 ab ca. 19:00 Uhr)

Ort: Reviere Ostrhaudafehn,

Suchenlokal: Zum Langholter Meer; Leda Jümme Weg 6 in 26842 Ostrhauderfehn

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

max. 8 Hunde, Rotwildschweiß getupft Nennschluss: 19.09.2026, bitte den Nachweis über das Stöbern an der lebenden Ente beifügen (HZP-Zeugnis oder BP-Bescheinigung)

Nenngeld: 180 € für Mitglieder, 220 € für Nichtmitglieder

Totverbeller oder Totverweiser zzgl. 30,- €

 

Bitte immer auch auf der Homepage nach den aktuellen Informationen schauen!

https://www.weimaraner-niedersachsen.de

Meldungen postalisch an: Mariechen Cramer Verbindungsweg 82; in 26789 Leer

[email protected]

Bitte übersenden Sie das unterschriebene Formblatt 1 (aktueller Stand 1/2019) und die Kopie der Ahnentafel Ihres Hundes per Post oder Mail (das Anmeldeformular muss zur Prüfung im Original vorliegen bzw. mitgebracht werden).

Formblatt-Vorlagen: unter www.jghv.de oder der Landesgruppenseite: https://www. weimaraner-niedersachsen.de/zucht-und-pruefung/formulare. Nenngeld ist Reuegeld.

 

Alle Hunde müssen wirksam gegen Tollwut geimpft sein. Die Hunde sind vom Veranstalter nicht versichert. Die Führer müssen im Besitz eines gültigen Jagdscheines sein; Führer ohne Jagdschein werden nicht zugelassen.

Überweisung des Nenngeldes unter der Angabe „VJP", „VGP" oder „BTR" sowie Name des Hundes im Verwendungszweck auf folgendes Konto: Weimaraner Klub LG Niedersachsen, Kto-Nr. DE55 7502 0073 0029 1599 04 bei der HypoVereinsbank Swift (BIC) HYVEDEMM447

 

 

Wie melde ich meine Hund zur Prüfung an?

Meldungen an: Mariechen Cramer, Verbindungsweg 82, 26789 Leer.  

Bitte übersenden Sie das unterschriebene Formblatt 1 (aktueller Stand 1/2019) und die Kopie der Ahnentafel Ihres Hundes per Post oder Mail an:

 [email protected]

(das Anmeldeformular muss zur Prüfung im Original vorliegen bzw. mitgebracht werden).

Mit der schriftlichen Meldung wird auch das Nenngeld fällig bis zum Nennschluss. Danach ist die Teilnahme ausgeschlossen.

 

Formblatt-Vorlagen: unter www.jghv.de oder der Landesgruppenseite: https://www.weimaraner-niedersachsen.de/zucht-und-pruefung/formulare. Nenngeld ist Reuegeld. Alle Hunde müssen wirksam gegen Tollwut geimpft sein. Die Hunde sind vom Veranstalter nicht versichert. Die Führer müssen im Besitz eines gültigen Jagdscheines sein; Führer ohne Jagdschein werden nicht zugelassen. Überweisung des Nenngeldes unter der Angabe „VJP“, „HZP", „VGP“ oder „BTR“ sowie Name des Hundes im Verwendungszweck auf folgendes Konto: Weimaraner Klub LG Niedersachsen, Kto-Nr. DE55 7502 0073 0029 1599 04 bei der HypoVereinsbank Swift (BIC) HYVEDEMM447


März 2026

VJP 2026 - Ein Bericht von der Suchensiegerin

Verbandsjugendprüfung in Moormerland am 21.03.2026

 

Am 21.03.2026 war es nun endlich so weit, für meine Hündin Cita von Zeidonia und mich stand die Verbandsjugendprüfung bei der Landesgruppe Niedersachsen des Weimaraner Klubs e.V. an. 

Nachdem wir uns am Vortag aus Kiel auf den Weg gemacht hatten und bei einem geselligen Klönabend mit einigen Hundeführern, Richtern und Gästen zusammengesessen hatten, begann der Prüfungstag für uns mit der Abgabe der Papiere und einer sehr netten Ansprache der Suchenleitung Dr. Ilka Schalwat. 

Die Gruppen wurden eingeteilt und den doch recht zahlreich vertretenden Erstlingsführern, unter anderem mir, wurde die erste Nervosität genommen. 

Meine Gruppe, bestehend aus Bella Donna vom Eulobenkopf mit ihrem Hundführer Joachim Decker, Cody von Zeidonia mit seiner Führerin Linda Pussack-Rabbe, Chanel‘s Frieda von Zeidonia mit ihrer Führerin Anna Hampel und Cita von Zeidonia von mir geführt, wurde von den Richtern Folkert Stein, Lars Thomsen und Ihno Hanken gerichtet. Schnell fanden sich alle zusammen und die Abfahrt in das Revier Holtrop-Nordfeld von Richter-Obmann und Revierführer Folkert Stein begann.  An dieser Stelle sei den Revierführern von Herzen gedankt, für das zur Verfügung stellen ihrer Reviere und ihre Arbeit an diesem Tag, ohne diese die Durchführung so einer Prüfung nicht möglich wäre. 

Bei noch dichtem Nebel durften zunächst alle Hunde einen lockeren Lösegang absolvieren und sich etwas bewegen, bevor wir begannen die Hasen für die Spurarbeit zu suchen. Dies gestaltete sich aufgrund der Witterung als schwierig, wir fanden aber genügend Hasen, sodass alle Hunde zunächst eine Spurarbeit zeigen konnten. 

Ich durfte mit Cita nach einer ersten schon sehr anspruchsvollen Spur nochmal auf einer 2. Spur bestätigen, dass sie die Hasenspur weit und mit großem Spurwillen und -treue voranbringt und sie bestätigte ihren Spurlaut, was mich sehr freute. 

Auch alle anderen Hunde durften ihre Leistungen auf noch weiteren Spuren zeigen.

Nach einer kleinen Frühstückpause mit angeregten Gesprächen, die Aufregung aller Hundeführer hatte sich nun etwas gelegt, setzten wir die Prüfung mit dem zweiten Fach Vorstehen fort.

Bei nun etwas weniger dichtem Nebel brachte uns Folkert Stein mit seinem großen Erfahrungsschatz an genügen Federwild, dass alle Hunde ihre Anlagen zum Vorstehen zeigen konnten. Mit großem Eifer bewies meine Hündin auch hier ihre sehr gute Nase und zeigte mehrmals Federwild an. 

Zum Abschluss der Prüfung sollte nun noch eine Quersuche mit Schuss gezeigt werden. Auch hier demonstrierten fast alle jungen Hunde, dass sie in einer weiträumigen Suche Wild finden wollen und schussfest im Feld sind. Cita zeigte eine hochmotivierte Suche, ließ sich beim Zeichen zum Anleihen trotzdem bereitwillig abrufen.  

Nach einer kurzen Richterbesprechung im Feld wurden uns allen die Punkte genannt und alle geprüften Hunde hatten die VJP bestanden. 

Auch hier zeigte sich das überaus faire Richten unserer Richtergruppe, die alle Entscheidungen sehr ausführlich und nachvollziehbar erklärte. 

Für die Gestaltung des Prüfungstages sei unseren Richtern von Herzen gedankt. Ihr habt eine sehr angenehme und wohlwollende Stimmung erzeugt und es uns als (Erstlings-) Führern wirklich leicht gemacht, den Prüfungstag trotz Aufregung zu genießen. 

Auch Mariechen Cramer, die uns als Züchterin unserer Weimaraner von Zeidonia den Tag über begleitet hat, war ein große Unterstützung und hat sich mindestens genauso über die Ergebnisse ihrer Hunde gefreut, wie wir. 

Wieder im Suchenlokal angekommen, stärkten sich alle mit einer anständigen Portion Grünkohl. 

Anschließend wurde die Rangfolge und Punkte aller angetretenen Hunde verkündet. 

Von 14 angetretenen Hunden konnten 13 die VJP bestehen, 11 Hunde mit 70 oder mehr Punkten.  

Auf den Plätzen eins bis vier entschieden Altersnuancen und Sicht- bzw. Spurlaut bei Punktegleichheit von 75 Punkten über den Suchensieg. 

Zu meiner großen Überraschung durften Cita und ich uns über den Suchensieg freuen!

 

Ich danke der Landesgruppe Niedersachsen des Weimaraner Klubs e.V., allen ehrenamtlichen Richtern und Revierführern für die gelungene Organisation der Verbandsjugendprüfung.

Ein besonderer Dank gilt auch meinem Freund und Hundetrainer Hans Hertz-Kleptow, der mir von Beginn an mit Rat und Tat zur Seite steht und von dem ich unheimlich viel lernen darf. 

 

Und frei nach Hans Motto: Einmal Weimaraner, immer Weimaraner!

 

 

Alexa R.-Rudemann

Archivierte Termine:

März 2026

Verbands-Jugendsuche (VJP) in Ostfriesland Moormerland

Termin: Samstag. 21.03.2026;

Beginn: 8:00 Uhr

Klönabend 20.03.2026 ab 19:00 Uhr

Ort: Reviere Moormerland, max. 20 Hunde werden zugelassen, Eingang der

Nennungen entscheidet über Teilnahme

Nennschluß: 20.02.2026

Nenngeld: 100 Euro Mitglieder des Weimaraner Klub; Nichtmitglieder 120 Euro

Nenngeld ist Reuegeld

Suchenlokal und Zimmernachweis Landhaus Oltmanns Neermoor GmbH,

Wankelstrasse 2-4; 26802 Moormerland, [email protected] Tel.: 0

4954/94050

Nennungen bitte an Mariechen Cramer Verbindungsweg 82; in 26789 Leer

oder per Mail: [email protected]

 

Bitte übersenden Sie das unterschriebene Formblatt 1 (Stand 1/2019 https://

jghv.de) und die Kopie der Ahnentafel des Hundes per Post oder per Mail /das

Anmeldeformular Formblatt 1 und Ahnentafel muss zur Prüfung im Original

vorliegen bzw. mitgebracht werden)

Nenngeld ist Reuegeld, Nennungen werden nur bei gleichzeitiger Übersendung

des Nenngeldes berücksichtigt

 

https://www.weimaraner-niedersachsen.de/zucht-und-pruefung/formulare.

 

Alle Hunde müssen wirksam gegen Tollwut geimpft sein. Nachweis nur mit

Chip-Nummer im Impfausweis. Die Hunde sind vom Veranstalter nicht versi-

chert. Die Hundeführer müssen einen entsprechenden Haftpflicht-Versiche-

rungsschutz vorweisen. Die Führer müssen im Besitz eines gültigen Jagdschei-

nes sein, Führer ohne Jagdschein werden nicht zugelassen.

 

Überweisungen des Nenngeldes bitte u

nter Angabe der jeweiligen Prüfung

VJP, HZP, VGP und / oder BTR sowie vollständigen Namen des Hundes im

Verwendungszweck auf folgendes Konto:

Weimaraner Klub e.V. LG Niedersachsen

Kto-Nr.: DE55 7502 0073 0029 1599 04

Hypo Vereinsbank Swift (BIC) HYVEDEMM447

Februar 2026

Da Stefan Katt als Landesgruppenvorsitzender aufgrund beruflicher Verände-

rungen und einem, damit verbundenen Umzug auf die Insel Sylt außerhalb unserer

Landesgruppe, seine Tätigkeit als Vorsitzender unserer Landesgruppe nicht

mehr wahrnimmt, übernehme ich, Mariechen Cramer als seine Stellvertretung,

Stefans Aufgaben in der Landesgruppe Niedersachsen, bis zur Neuwahl im

Februar 2026.

 

Einladung zur Landesgruppenversammlung 2026 in Neermoor

Termin: 07.02.2026 Beginn 14:00 Uhr Tagungsort Landhaus Oltmanns

Neermoor GmbH, Wankelstrasse 2-4; 26802 Moormerland,

[email protected] Tel.: 0 4954/94050

 

Anträge zur MV können bis zum 04.01.2026 schriftlich an Mariechen Cramer

Verbindungsweg 82; in 26789 Leer oder per Mail: mariechen.cramer@weima-

raner-klub-ev.de gestellt werden.

 

Tagungsordnung:

1) Begrüßung und Eröffnung der Mitgliederversammlung

2) Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und Feststellung

der Beschlussfähigkeit

3) Genehmigung der Tagesordnung

4) Bericht des Vorstandes

5) Finanzsituation

6) Entlastung des Vorstandes

7) Wahl des/der Landesgruppenvorsitzenden/-de

8) Satzungsgemäße Anträge

9) Verschiedenes

 

Für die Organisation der Bewirtung bitten wir um eine Anmeldung bis zum

31.01.2026 per Telefon, per WhatsApp 0173 590 330 0 oder per Mail

[email protected]

 

Dezember  2019

Messe Pferd & Jagd Hannover

Es war für die Landesgruppe eine gelungene Veranstaltung. Wir konnten vielen Besuchern Rede und Antwort stehen, Fragen zur Rasse erläutern und auch manche Vorurteile gegenüber den Grauen ausräumen. Wir bedanken uns bei den Mitgliedern, die Ihre Freizeit gern für den Standdienst investiert haben. Insbesondere Heike & Ralf Matschurek, Elke Buchholz  & Werner Saul, Dietlind & Detlef Radke, Mariechen & Siegfried Cramer sowie Heiko Lühr.


Oktober 2019


VGP 2019 - Ein Bericht von Dr. Anke Augustin

Eine VGP mit Spitzenniveau

Am 04. Und 05. 10. 2019 fand die diesjährige VGP der Landesgruppe Niedersachsen in Ostfriesland statt. 9 Hunde starteten von zunächst 12 gemeldeten, somit eine ungewöhnlich große VGP. Ich bin mit meinem 2 1/2 Jahre alten Kurzhaarweimaraner Etzel vom Kiekeberg gestartet. Meine erste VGP war 10 Jahre her und ich war entsprechend aufgeregt.

Als Stefan Katt uns mit seiner ruhigen und liebevollen Begrüßungsrede empfing wich ein wenig die Aufregung einer Vorfreude auf die herrlichen Prüfungsreviere, die man in Ostfriesland uns bietet. Mit mir starteten in der Gruppe zwei Kurzhaarweimaraner Züchter, Werner Saul vom Zwinger vom Goldbach mit seinem Zuchtrüden Idefix vom Krohnhof und Peter Göke mit seiner Hündin Zeder vom Mayenerhinterwald. Etzels Züchterin - Frau Dr. Schalwat -lief mit seiner Schwester Emma vom Kiekeberg in einer anderen Gruppe. An der Prüfung nahmen noch zwei professionelle Hundefûhrerinnen teil. Die übrigen 3 Hundeführer waren mir nicht bekannt.

Der erste Prüfungstag war sehr verregnet, aber immer mal wieder gab es trockene Phasen in denen die Hunde in meiner Gruppe perfekte Leistungen zeigen konnten. Die Atmosphäre war geprägt von den erfahrenen, ruhigen und freundlichen Richtern, Herrn Folkert Stein, Herrn Heinrich Janßen und Stefan Katt. Die Bedingungen hätten nicht besser sein können, wildreiche Reviere mit Gesperre von Fasanen, Hasen für das Gehorsam, Vorstehen und anschließend sogar noch Armbruster Haltabzeichen ohne Straßen in der Nähe. Das Wasser war perfekt mit Deckung und reichlich Stöbermöglichkeiten. Die Hunde hatten vielfältige Möglichkeiten ihr Können unter Beweis zu stellen und die Richter gaben uns alle Gelegenheiten hierfür. So kam es bei meinem Etzel, der so wildreiche Reviere nicht kennt zu einer Wasserarbeit, die die Richter mit stoischer Ruhe gewähren ließen und zu einer 4 h Bewertung veranlassten. Durch die häufigen Fasane im Feld konnte mein Hund den Richtern immer wieder das Vorstehen, Nachziehen und Festmachen zeigen, so dass wir auch in diesem Fach eine Traumnote 4 h bekamen. Ich habe nur gestaunt, was in meinem kleinen Etzel alles schlummert. Die andern beiden Hunde zeigten ebenfalls unglaubliche Leistungen, so dass unsere Gruppe am Ende des ersten Tages kaum einen Punkt gelassen hatte. Das Wetter und die geduldigen Richter, die den Hunden die Möglichkeit zu diesen Spitzenleistungen gaben führte jedoch dazu, dass wir für den 2. Tag noch ein strammes Programm übrig hatten : Schweiß, alle Waldfächer und Standtreiben waren noch zu absolvieren. Am 2. Tag war das Wetter sonnig und dank der perfekten Organisation kamen wir gut voran. Durch das angenehme Klima von Seiten der Richtergruppe und die netten Mitführer in meiner Gruppe entstand von Prüfungsfach zu Prüfungsfach in der Gruppe ein Zusammengehörigkeitsgefühl wie ich es noch nie erlebt habe. Wir drei fieberten jeweils bei dem anderen Prüfling mit und freuten uns gemeinsam über die tollen Leistungen der Hunde. Nachdem wir alle 3 kaum Punktverluste am Ende der Prüfung hatten lagen wir uns überglücklich in den Armen, ein unvergessliches Erlebnis, als hätten wir in einer Mannschaft gekämpft. Diese Atmosphäre ist sicherlich auch durch das professionelle, nette Richterteam entstanden, den ich an dieser Stelle ganz herzlich danken möchte, ebenso wie den freundlichen und hilfsbereiten Revierführern, die durch ihre Hege und Pflege dieses erst möglich machten.

 

Im Suchenlokal erfuhren wir, dass es bei den anderen Gruppen ähnlich verlief, gute Leistungen bei exzellenten Revieren und guter Stimmung. Jetzt musste Stefan - obwohl als Richter auch ganz schön erschöpft nach diesen zwei anstrengenden Tagen - den Spagat bewältigen,Zeugniserstellung, Richter bezahlen, Essen und Siegerehrung und dann war da ja auch noch die Bringtreueprüfung im Anschluss zu organisieren. Er hat es alles in seiner konzilianten Art geschafft, aber die kürzer werdenden Tage machten das ganze nicht leicht und die Dunkelheit nahte. Die enorme Leistungsfähigkeit der Hunde bei perfekten Bedingungen wurde dann  bei der Zeugnisvergabe deutlich: ein Hundeführer hat es nicht geschafft, alle anderen lagen dicht beieinander von 294 bis 342 Punkten.

 

Leider hat die Suchensiegerin kommentarlos den Sieg eingefahren und lediglich einen Fehler in ihrem Zeugnis bemerkt. Dieses ist vielleicht Ihrer beruflichen Routine bei Hundeausbildung und Prüfung geschuldet. Ich jedenfalls war überschwänglich vor Glück  über den zweiten Platz mit unglaublichen 332 Punkten im ersten Preis, Armbruster Haltabzeichen und den beiden 4 h Bewertungen. Dieses Ergebnis verdanke ich der sorgfältigen Zucht von meiner Freundin Frau Dr Ilka Schalwat, den hervorragenden Prüfungsbedingungen aber vor allem dem unglaublichen Harm Niebuhr, der 2 Jahre mit mir ausgehalten hat und alle Fehler, die ich bei der Ausbildung gemacht habe wieder ausgebügelt hat. Immer mit der Bemerkung: ...ist doch so einfach.” Er bleibt für mich der Hundezauberer, ein unglaublich liebenswerter 87 Jähriger, der ein Fachwissen besitzt wie kein anderer und blitzschnell jeden Fehler analysiert den man macht. Vielen Dank an alle Beteiligten! Dr. Anke Augustin


HZP 2019 - Ein Bericht von  Jennifer Schulte

Aus Sicht der Hundeführerin - HZP

Als ich im April 2018 meinen ersten Jagdhund, einen Weimaraner, Edo vom Mäusebruch, bekommen habe, hätte ich nicht damit gerechnet meinen Hund bei der Major - Herber - Gedächtnis HZP zu führen.

An einem sonnigen, noch "frischen" Samstag morgen, den 21.09.2019, haben sich alle Richter, Hundeführer und Zuschauer im Suchenlokal in Ostrhauderfehn "Hotel Meyerhoff", eingefunden. Die Freude auf die bevorstehende Prüfung war fömlich in der Luft zu spüren, ebenso auch die Aufregung und Nervösität der Hundeführer. Nach der Gruppeneinteilung ging es für mich und zwei weiteren Hundeführer ins Revier, nahe dem Gewässer, nach Emden. Vor Ort war schon der Revierführer, der in einer Hecke schon Fasane gesichtet hatte. Um jede Chance zu nutzen, wurde sofort die erste Hündin auf die Suche, zum Vorstehen, geschnallt. Alle Hunde konnten in der "frühe" eine sehr gute Vorstehleistung zeigen. Die Wasserarbeit folgte.

Als Erstlingsführerin, hatte ich am meisten Respekt vor meinen eigen Fähigkeiten bei der Schussfestigkeit. Trotz der Bedenken, hat Edo sich nicht beirren lassen und die Ente zügig gebracht und wurde von keinem Schrotkorn getroffen. Die Freude am Wasser, die Edo mitbringt und ganz viel Glück mit der wild lebenden "Gast" -  Ente, konnte er an dem Tag zeigen, wie er unbeirrt, mit starken Finderwillen die Ente arbeitet und immer wieder im Schilf aufspürte, bis diese letztendlich "die Nase voll" hatte und abstrich. Danach wurde noch ausgibig an einem Teichhuhn gearbeitet, bis ich den Hund schließlich wieder anleinen sollte.

Als alle drei Hunde am Wasser, ihre Leistungen zeigen konnten, ging es weiter in die Feldarbeit. Mittlerweile konnte man sich schon sehr gut mit den anderen Hundeführern und Zuschauer unterhalten, dass es zwischendurch dann nur hieß, "oh, ich bin gleich schon dran". Die Anspannung wurde immer weniger umso mehr Disziplinen abgearbeitet worden sind. Am Ende wurde es aber doch noch einmal Spannend. Ich hatte für Edo einen recht starken Hasen vorbereitet für die Haarwildschleppe. Es war die letzte Arbeit des Tages und ich hörte viele Kommentare wie "oh, das ist aber ein schwerer Hase" und "es wird nun ja auch ganz schön warm". Da hatte sich ein kleiner Hauch von Unsicherheit eingeschlichen. Aber Edo hat mich auch hier nicht im Stich gelassen. Er hat die zwei Bögen sauber ausgearbeitet und kam erst gallopierend, dann trabend mit dem schweren Hase freudig auf mich zu und saß vor. In dem Moment ist die ganze Last von den Schultern gefallen und ich war mir sicher, dass wir die HZP ersteinmal bestanden hatten. Nach der Notenbekanntgabung konnte ich mein grinsen auch nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.

 

 

Der restliche Nachmittag wurde im Suchenlokal verbracht, mit sehr vielen spannenden und lustigen Geschichten und die Runde in der wir Anfangs zu dritt saßen wurde immer größer. Ein toller, gemütlicher Abend sollte folgen.Als sich ab 19 Uhr der Saal immer weiter füllte und bald alle Plätze besetzt waren, hat das Hotel Meyerhoff ein atemberaubendes Bufett aufgebaut. So hatten auch die letzten im Raum großen Appetit. Nach einer ganz kurzen Ansprache von Stefan Katt wurde das Bufett eröffnet. Als alle sichtlich satt geworden sind, denn es gab alles was das Herz begehrt, begann der Abend mit einer kleinen geschichtlichen Vergangenheit durch den Weimaraner Landesverband Niedersachen, der den 60. Jahrestag feiern durften. Die Spannung wurde immer größer, denn die Bekanntgabe der Rangliste sollte folgen. Stefan hat zahlreiche Sponsoren gefunden und konnte tolle, wertvolle Preise verteilen. Als ich mit meinem Hund mit 184 Punkten auf den vierten Rang aufgerufen worden bin, sollte ich noch stehen bleiben. Was ich gar nicht richtig verstand, wenn alle vor mir durften sich ja auch direkt wieder hinsetzen. Ein Richter, der sich alle Wasserarbeiten der Hunde an dem Tag angesehen hatte, ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Edo vom Mäusebruch als "Bester Hunde am Wasser" besonders geehrt werden soll. Ich bin überglücklich und stolz auf den "Kleinen". Eine weiter sehr besonderere Leistung ging an Evi von Barge, geführt von Anton Gerd Schulte. Das Team ist mit 193 Punkten Suchensieger geworden und hat eine hervorragende Nasenleistung gezeigt, die mit 12 Punkten bewerten worden ist. Hierzu noch meine herzlichsten Glückwünsche und Waidmannsheil.

Am Sonntag konnte ich meinen Hund noch zur Zuchtschau vorstellen.

 

Ich möchte mich ganz herzlich für die tolle Organisation mit allem was dazu gehört, von der gesamten Landesgruppe Niedersachen, bedanken. Es waren wunderschöne Tage mit sehr viel Spaß, Aufregung und Freude. Ich komme immer wieder gerne zu euch. 

Jennifer Schulte


Weimaraner-Klub e.V.

Landesgruppe Niedersachsen


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Aktuelle Termine

 

Verbands-Jugendsuche (VJP): 21.03.2026, 8:00 Uhr